Der Text erschien im Jahr 2014 am Funken

Alles begann mit einen vira­len Video aus Frank­reich. In den rech­ten Zusam­men­hän­gen hat es mitt­ler­wei­le sicher jeder gese­hen und auch unse­ren Lesern dürfte es somit bekannt sein. Die mini­ma­lis­ti­sche Gestal­tung, welche die Auf­merk­sam­keit auf die Bot­schaft lenkt,  die Ent­schlos­sen­heit in den Gesich­tern, die Über­zeu­gung in der Spra­che, die gut gewähl­ten Worte, die Musik- alles wurde in diesem Film rich­tig gemacht. Doch all das erklärt nicht seinen über­wäl­ti­gen­den Erfolg und seine rasche Ver­brei­tung im deutsch­spra­chi­gen Raum. Es erklärt vor allem nicht, warum über sozia­le Netz­wer­ke inner­halb weni­ger Tage eine ganze (noch vir­tu­el­le) Bewe­gung ent­stan­den ist, die sich auf den Begriff „iden­ti­tär“ beruft. Auch uns traf, obwohl wir mit den Fran­zo­sen in losen Kon­takt stehen dieser Erfolg rela­tiv uner­war­tet. Offen­bar ist ein Nerv getref­fen. Unser Ahnung und Hoff­nung, dass in Deutsch­land eine Hunger nach Iden­ti­tät, eine Sehn­sucht nach einer neuen poli­ti­schen Kraft schlum­mert, scheint sich zu bestä­ti­gen und eine lange Zeit der Vor­be­rei­tung,  der Erwar­tung und des Säens, könnte nun end­lich zur Ernte über­ge­hen. Könnte die lange poli­ti­sche Nacht in Deutsch­land vorbei sein. Könnte die iden­ti­tä­re Bewe­gung jener geschichts­mäch­ti­ge Funke sein, der nicht nur eine Spur hin­ter­las­sen, son­dern ein euro­päi­sches Frei­heits­fa­nal ent­zün­den könnte?  Es gilt nun mitten im heißen Feuer des Auf­bruchs kühl zu tak­tie­ren, jede ver­früh­te Eupho­rie zu dämp­fen und erst einmal ein Fazit zu ziehen:

Vom Auf­bruch

Der Zauber jedes Auf­bruchs, den wir mit diesem Zitat hul­di­gen ist gerade die auf­re­gen­de Unge­wiss­heit beim über­schrei­ten einer Schwel­le, er ist das klare Bewusst­sein des eige­nen Schaf­fens und gleich­zei­tig der glei­ten­de Kon­troll­ver­lust mit dem Visio­nen, Pläne und Stra­te­gien in die Sphäre der Wirk­lich­keit ein­tre­ten. Die Eupho­rie des Auf­bruchs, des Auf­wach­sens und des Neu­be­ginns, ist eines der tiefs­ten Gefüh­le der Lebens- und Welt­be­ja­hung. Umso mehr bei einem Auf­bruch der sich genau die Lebens- und Welt­be­jaung zum poli­ti­schen Inhalt macht. Der iden­ti­tä­re Auf­bruch ist der lebens­spen­den­de Auf­bruch schlecht­hin! Ein erster Schritt vom Traum in die Wirk­lich­keit ist gemacht und wir und einige wenige Andere dürfen uns als Vor­rei­ter einer jungen Bewe­gung fühlen. Dieses Gefühl wird umso mehr gerecht­fer­tigt, je mehr diese Bewe­gung vom vir­tu­el­len Zustand zur realen, hand­lungs­fä­hi­gen Macht in ganz Europa wird. Schon aus diesem Grund, dass all unsere Arbeit und unser Hoffen nicht ver­ge­bens war, liegt uns sehr viel am Gelin­gen dieses neuen Auf­bruchs. Uns ver­bin­det, als seine ersten Vor­ah­ner und und Ver­kün­der, ein väter­li­ches Lie­bes­ge­fühl und einen müt­ter­li­chen Schutz­in­stinkt  mit diesem zarten Pflänz­chen. Wir werden  es vor den Rodern von rechts und links ver­tei­di­gen! Wir wollen sein Wachs­tum beglei­ten und beför­dern. Wir, als selbst­er­nann­tes Theo­rie­or­gan, wollen dazu mit dem bei­tra­gen, was uns von Läs­te­rern als ein­zi­ges Ver­mö­gen unter­stellt wird: mit Kritik.

Kon­so­li­die­rung, Pro­fi­lie­rung und Orga­ni­sa­ti­on

Wenn sich die Iden­ti­tä­re Bewe­gung als eigen­stän­di­ge Strö­mung in Deutsch­land eta­blie­ren will ist, unse­rer Ansicht nach, der sprin­gen­de weni­ger die tat­säch­li­che Orga­ni­sa­ti­on, als eine klare welt­an­schau­li­che Posi­tio­nie­rung, eine Pro­fi­lie­rung ihrer Ideen, sodass ein Bekennt­nis zu ihen einer klaren Posi­tio­nie­rung gleich­kommt. Iden­ti­tär darf kein ver­wa­sche­ner Begriff wie „Patrio­tisch“ oder „frei­heit­lich“ blei­ben, son­dern muss sich ein festes Lager im Ringen der Ideen schaf­fen.
Orga­ni­sa­ti­on und Stra­te­gie müssen und werden sich aus dieser geis­ti­gen Ein­heit erge­ben (und wir werden an später noch eini­ges dazu sagen). Nur wenn diese Ein­heit besteht gehen sie dyna­misch und meri­to­kra­tisch, statt starr und dik­ta­to­risch von der Hand. Wenn der iden­ti­tä­re Auf­bruch kein bloßer Sturm im Was­ser­glas blei­ben soll, wenn sich seine virale Wir­kung nicht, wie bisher, nur auf die rech­ten Zusam­men­hän­ge beschrän­ken soll, wenn sich das auf­ge­wir­bel­te Poten­ti­al nach­her nicht wieder auf die übli­chen poli­ti­schen Strö­mun­gen ver­tei­len soll, ist diese Posi­tio­nie­rung unbe­dingt nötig. Die IB muss sich ein eige­nes Profil abseits der bestehen­den Strö­mun­gen schaf­fen wenn sie nicht zum bloßen, tem­po­rä­ren Label der­sel­ben werden will.


Genau diese Gefahr ist aber gerade bei der vira­len Ver­brei­tung viru­lent! Was am Video und an der Genera­ti­on Iden­ti­taire impo­niert ist ihr Stil, was gewinnt sind ihre Sym­bo­le. Bezeich­nen­der­wei­se hat die Aus­brei­tung der IB vor allem in der Blo­go­sphä­re, rein gra­phi­scher tumb­lrs begon­nen.  An welt­an­schau­li­chen Inhal­ten konnte man bis dato nur einige, in ihrer Wir­kung manch­mal etwas vor­aus­ei­len­de Distan­zie­run­gen und Abgren­zun­gen zu ande­ren Strö­mun­gen der rech­ten Zusam­men­hän­ge zu finden. Wir, als Theo­rie­or­gan haben den Vor­teil uns nicht um poli­ti­sche Ränke und Medi­en­echo küm­mern zu müssen und können dieses Han­deln durch­aus nach­voll­zie­hen.
Doch das allein ist zu wenig! Jeder weiß, dass die Kritik am Status Quo des natio­na­len Lagers  hier am Funken einen (bei aller Beschei­den­heit) selten erreich­ten Höhe­punkt gefun­den hat und wir seit eh und je die Über­win­dung der NS-Dog­ma­tik pre­di­gen – doch eine bloße Abgren­zung vom NS, ist als welt­an­schau­li­ches Fun­da­ment abso­lut unzu­rei­chend und führt nur in die Sphäre der ideen­lo­sen Antifa-Ideo­lo­gie, in der sich leider auch viele rechts­po­pu­lis­ti­schen Par­tei­en bege­ben haben. Damit würde man nur den unse­li­gen Dua­lis­mus zwi­schen der NS/NW-Szene und der herr­schen­den Ideo­lo­gie auf­recht­erhal­ten. Dass reine Distan­zie­run­gen stets auch ein Zei­chen von Schwä­che und ein Zuge­ständ­nis and die Inha­ber der begriff­li­chen Deu­tungs­ho­heit sein können, ist ebenso klar, wie die Tat­sa­che, dass eine iden­ti­tä­re Bewe­gung ihr Profil schär­fen und sich von Ideen, die nicht den ihren entpre­chen abgren­zen muss. Sie muss sich defi­nie­ren um kein ver­schwom­me­ner Begriff zu blei­ben, der zur Hure jeder belie­bi­gen poli­ti­schen Strö­mung werden kann.

Die Fran­zo­sen machen es hier vor: eine klare, kämp­fe­ri­sche Posi­tio­nie­rung ist unab­ding­bar um eine echte Bewe­gung ins Rollen zu brin­gen. Den­noch darf man fran­zö­si­sche Ver­hält­nis­se nicht ein­fach auf Deutsch­land über­tra­gen. Eine iden­ti­tä­re Bewe­gung wird hier, natur- und begriffs­not­wen­dig anders aus­ge­stal­tet sein und ande­rer Schwer­punk­te setz­ten. (So gilt etwa der Kampf der Fran­zo­sen vor allem dem ius solis des jako­bi­nisch-repu­bli­ka­ni­schen Zen­tra­lis­mus, als Quelle anti-iden­ti­tä­ren Denkes. In Deutsch­land sind diese Quel­len spe­zi­fisch zu ermit­teln. Es liegt ja gerade im Wesen des iden­tä­ren Den­kens, kon­kret und phä­no­me­no­lo­gisch, nicht abs­trakt und dog­ma­tisch vor­zu­ge­hen.)
Vor allem aber haben wir es hier mit einer wesent­lich neu­ro­ti­sche­ren, kom­plex­be­la­de­nen Bevöl­ke­rung zu tun. Sowohl die herr­schen­de Mei­nung, als auch ihre natio­na­le Oppo­si­ti­on kleben mit pathi­scher Fixie­rung an bestimm­ten Begrif­fen, Sym­bo­len und Ideen, die ent­we­der ver­teu­felt oder glo­ri­fi­ziert werden, sodass eine simple Über­tra­gung von ita­lie­ni­schen, oder fran­zö­si­schen Stil­mit­teln hier not­wen­dig schei­tern muss. Wir haben in Deutsch­land ein deut­sches Schick­sal, dass eine deut­sche Lösung braucht! (Dieses Schick­sal ist aber nicht getrennt von der abend­län­di­schen Ver­falls­ge­schich­te zu betrach­ten, wes­we­gen seine Lösung nicht von Euro­pas Schick­sal zu tren­nen ist). Es braucht einen geis­ti­gen Fort­schritt weg von alten Dogmen. Die IB muss nicht nur einen neuen Stil son­dern auch einen befrei­ten, geis­ti­gen Auf­bruch dar­stel­len, der als echte Ver­söh­nung und Hei­lung des kran­ken Wil­lens und der kran­ken Iden­ti­tät, not­wen­dig mit bestehen­den Strö­mun­gen und ihren zen­tra­len Ideo­lo­gien in Kon­flikt gera­ten wird. Wir wollen pro­vo­kant und angrif­fig die kul­tu­rel­le Hege­mo­nie über­win­den und die Rolle des erfolg­lo­sen Bela­ge­rers, des War­ters auf die Wende meiden. Wir selbst sind die leben­di­ge Wende. Mit uns steht und fällt Deutsch­land und Europa!

Es geht darum die iden­ti­tä­re Idee als die Kraft für Deutsch­land und Europa, als die Bewe­gung für unsere Zukunft und als die Erfül­lung jahr­tau­sen­de alter Sehn­süch­te und Hoff­nun­gen zur Ent­fal­tung zu brin­gen! Indem sie eine Ver­sö­hung zischen den Gegen­sät­zen dar­stellt, ohne diese Auf­he­ben zu wollen ist sie gerade die Anti­the­se zu jeder monis­ti­schen, poli­ti­schen Heils­re­li­gi­on und öffnet unse­ren Blick für den Zauber die die Viel­falt der Welt.
Damit dieser Trieb zu der Größe dieses vollen Baums erblüht in dessen son­ni­gen Schat­ten sich eine euro­päi­sche Renais­sance, ein neuer euro­päi­scher Mythos bilden könnte, muss er abge­schirmt, muss die Idee beschrie­ben, erklärt, ver­stan­den, ent­wi­ckelt und abge­grenzt werden. Auf even­tu­el­le Vor­würfer akti­vis­ti­scher Heiß­spor­ne ant­wor­ten wir prä­ven­tiv mit LENIN:
 Er schreibt in „Was tun?“ 


Diese Leute, die das Wort „Theo­re­ti­ker“ nicht in den Mund nehmen können, ohne eine ver­ächt­li­che Gri­mas­se zu ziehen, die den Mangel an prak­ti­scher Schu­lung und die Zurück­ge­blie­ben­heit ver­herr­li­chen und dies als „Sinn fürs Leben“ bezeich­nen, offen­ba­ren in Wirk­lich­keit, daß sie unsere drin­gends­ten prak­ti­schen Auf­ga­ben nicht verstehen.

LENIN, Was tun?,S. 130

Dies ist nicht mit einer pani­schen, poli­tisch kor­rek­ten Distan­zie­rung zu ver­wech­seln son­dern ebenso not­wen­dig und logisch, wie die Unter­schei­dung zwi­schen einem Tisch und einem Stuhl! Die iden­ti­tä­re Idee ist etwas Ande­res und Neues und ihre Bewe­gung muss dieser Tat­sa­che gerecht werden!

Spal­tung, na und?

Spä­tes­tens hier werden die „Spalter“-Rufe laut. Viele die in der iden­ti­tä­ren Idee ledig­lich einen neues Loge, eine neue Akti­ons­form sehen, welche die zer­strit­ten rech­ten Zusam­men­hän­ge zeit­wei­se ver­kit­ten könnte, müssen hier ent­täuscht werden. Sie ist eine eigen­stän­di­ge Idee  und eine Welt­an­schau­ung – kein dehn­ba­res Label. Sie tritt mit einem geschicht­li­chen Anspruch auf und wird sich, als die rich­ti­ge Ant­wort auf die Fragen der Zeit, durch­set­zen! Wahr ist, dass ihr Grund­an­lie­gen den bewusst oder unbe­wusst­ten Kern und das Herz der „rech­ten“ Zusam­men­hän­ge dar­stel­len ( ohne auch nur irgend rechts zu sein) und jeden zu sich ruft dem es tat­säch­lich um den Erhalt unse­rer Iden­ti­tät, der Tra­di­tio­nen, und nicht um ein bestimm­tes System, oder irgend­ei­ne Ideo­lo­gie geht. Die iden­ti­tä­re Idee soll die besten Aspek­te der kon­ser­va­ti­ven, tra­di­tio­na­lis­ti­schen, natio­na­len, patrio­ti­schen, iwS rech­ten Ideen­wel­te vereinen.

Doch die Geru­fe­nen müssen zu ihr kommen und theo­re­ti­sche und stra­te­gi­sche Holz­we­ge ver­las­sen! Ev Zitat Lenin

Genau das trifft heute auf uns zu: Wenn es darum geht bestehen­de Unter­schie­de klar zu machen, wenn es darum geht schäd­li­che Irr­we­ge zu ver­las­sen und ver­brann­ten Boden zu meiden, muss mit Klar­heit und Kon­se­quenz vor­ge­gan­gen werden. Besser eine anfangs kleine Gruppe, mit einem klaren Ziel und am rich­ti­gen Weg, als ein großer Haufen, der sich nicht bewegt und in dem eine stump­fe, schwei­gen­de „Über­ein­stim­mung“ herrscht. Bloße Über­ein­stim­mung die „hei­li­ge Ruh“ ist kein Wert an sich und kann auch im Fal­schen ver­har­ren. Sie muss sogar bekämpft werden wenn sie fal­schen Götzen hul­digt und dem eigent­li­chen Ziel, der iden­ti­tä­ren Auf­ga­be, schadet. 

Die iden­ti­tä­re Bewe­gung ist dazu keine „Abspal­tung“ von einer bestimm­ten Szene, son­dern setzt, unter Beru­fung auf die Ideen der nou­vel­le droite (wobei wir diese geg­ne­ri­sche Defi­ni­ti­on als „Neu“ und „Rechts“ ebenso ableh­nen wie sie selbst) und der kon­ser­va­ti­ven Revo­lu­ti­on jene Sehn­sucht um, die in den wahren Deut­schen, den guten Euro­pä­ern, aller Schich­ten, Strö­mun­gen und Über­zeu­gun­gen brennt.
Die iden­ti­tä­re Bewe­gung kon­zen­triert sich auf das wesent­li­che. Sie erkennt die Front an der heute unsere eth­no­kul­tu­rel­le Iden­ti­tät ver­tei­digt wird und ruft alle, die hören können, von Schein­ge­fech­ten weg zur Haupt­schlacht um Europa! Die Iden­ti­tä­re Bewe­gung erkennt und denun­ziert den Haupt­feind, der im Moment unsere Lebens­in­ter­es­sen bedroht und ver­wirft Res­sen­ti­ment­ge­la­de­ne Erb­fein­schaf­ten. Die  Iden­ti­tä­re Bewe­gung mistet obso­le­te Ideen und Begrif­fe aus und misst ihre Welt­an­schau­ung an der dyna­mi­schen Wirk­lich­keit und unse­rem Dasein in ihr. 

Dass viele Lokal­ma­ta­do­re, die den ideo­lo­gi­schen Mief und das geis­ti­ge Däm­mern lieb gewon­nen haben, Angst vor dem iden­ti­tä­ren “Mis­tral­wind” haben der ihr Milieu davon blasen wird, ist ver­ständ­lich. Doch wir haben den Zeit­geist erkannt und ver­stan­den, wir wissen wer wir sind und wo wir stehen, unsere Stand ist fest und jeder Angriff, jede Denun­zia­ti­on, wird pariert und schlägt auf den Angrei­fer selbst zurück.

Die Debat­te ist auf­ge­ris­sen, das Wort iden­ti­tär schleicht wie ein Gespenst duch Deutsch­land und ist nicht mehr zu bannen. Es ist nicht zu ver­ein­nah­men oder umzu­deu­ten und zwingt jeden zum Über­den­ken seiner eignen  Posi­ti­on. Was kannst Du zum Erhalt unse­rer Iden­ti­tät bei­tra­gen? Was ist dein Bei­trag zur Zukunft Deutsch­land und Euro­pas? Im Unter­schied zu vielen ande­ren Strö­mun­gen macht die Iden­ti­tä­re Bewe­gung, sich den Erhalt unse­res eth­no­kul­tu­rel­len Erbes zum zen­tra­len Haupt­an­lie­gen und nicht zum Neben­ab­satz eines abs­trak­ten, glo­ba­len Ziels. Von diesem Stand­punkt und dieser Per­spek­ti­ve aus ordnet sich die gesam­te poli­ti­sche Sze­ne­rie und Geis­tes­ge­schich­te neu an.

Wir kri­ti­sie­ren von ihm aus einen bloßen Struk­tur­kon­ser­va­ti­vis­mus ebenso wie den Natio­nal­iso­zia­lis­mus, die reine Islam­kri­tik ebenso wie inhalts­lee­ren Rechts­po­pu­lis­mus. Das Ziel der Iden­ti­tä­re Bewe­gung ist es die Iden­ti­tä­re Frage ins Bewusst­sein zu rufen. Das unwil­li­ge Mur­meln und Murren im Volk muss zu einer Stimme ver­eint werden und über die Erkennt­nis der deso­la­ten Lage zu einer Hand­lungs­be­reit­schaft führen! In einem euro­pa­wei­ten Chor müssen die indi­ge­nen Euro­pä­er ihrer Poli­ti­kern die iden­ti­tä­re Frage ent­ge­gen­ru­fen: Was tut ihr gegen unse­ren Unter­gang? Wie eine Pha­lanx muss und wird sich die Iden­ti­tä­re Bewe­gung der herr­schen­den Ideo­lo­gie von Mensch­heit, Welt­bür­ger und Mul­ti­t­ku­li, zum Schutz unse­res eige­nen Erbes, entgegenstellen.

Wir haben keine Zeit mehr für Geplän­kel, Spin­ne­r­ein und Irr­we­ge. Wir haben gerade keine Zeit mehr so plan­los, res­sour­cen­ver­geu­dend und kopf­los zu han­deln als käme schon morgen ein „erlö­sen­der Tag X“. Die Eile ist zu groß um über­eilt zu han­deln. Es ist Zeit für einen echten Auf­bruch, der uns aus der Post­mo­der­ne in geis­ti­ges Neu­land führt. Es ist Zeit los­zu­las­sen und den Sprung ins Nichts zu wagen. Es ist Zeit die öde Wüste des „Endes der Geschich­te“ hinter uns zu lassen und wieder in die Geschich­te ein­zu­tre­ten und Geschich­te zu machen. Wir haben  hier nichts zu ver­lie­ren als unsere Ketten, uns erwar­tet hier nichts als der Tod.

Wir vom Funken haben uns ent­schie­den, den iden­ti­tä­ren Auf­bruch mit kon­struk­ti­ver Kritik zu beglei­ten. Wir werden das zarte Pflänz­chen, mit unse­ren Mit­teln gegen alle Anfein­dun­gen ver­tei­di­gen, damit es zum star­ken Trieb werden kann. 

So werden wir uns mit schar­fer Kritik gegen jede Ver­öf­fent­li­chung wenden, die ver­sucht der iden­ti­tä­ren Bewe­gung und ihrer Idee zu scha­den. Wir werden wei­ter­hin das Gedan­ken­gut der kon­ser­va­ti­ven Revo­lu­ti­on und  der nou­vel­le droite popu­la­ri­sie­ren und wei­ter­den­ken und ver­su­chen Impul­se und Denk­an­stö­ße zu geben.
Der größt­mög­li­che Angriff gegen eine Idee, besteht darin ihre Eigen­stän­dig­keit und ihre Exis­tenz über­haupt zu leug­nen. Damit sticht man ihr ins Herz, um sich ihre abge­zo­ge­ne Haut als Tarn­kap­pe über zu stül­pen. Schon allein aus Respekt gegen und Sym­pa­thie zu unse­ren fran­zö­si­schen Freun­den werden wir jeden Miss­brauch und jede Instru­men­ta­li­sie­rung der iden­ti­tä­ren Begrif­fe und ihrer Sym­bo­le zu ver­hin­dern wissen. Wir behaup­ten hier keine Deu­tungs­ho­heit und stel­len keine abschlie­ßen­den Defi­ni­tio­nen auf, aber wir weisen jeden plum­pen Aneig­nungs­ver­such mit­tels der Wahr­heit zurück. Wer das als „Spal­tung“ dif­fa­miert, ent­larvt sich selbst als Dog­ma­ti­ker und miss­ver­steht uns als Teile „seiner“ Bewe­gung. Wir sind wir selbst und wir sind gekom­men um zu bleiben!

Der erste Streich – Kopf­los gegen „die Demokraten“

Wir machen sogleich Ernst mit unse­rem Ver­spre­chen und wenden uns einem jungen Arti­kel zu auf den wir dan­kens­wer­ter­wei­se hin­ge­wie­sen wurden. Dieser Arti­kel wurde auf dem blog identitaet.tumblr.com  ver­öf­fent­licht und ist ganz offen­sicht­lich gegen die junge Iden­ti­tä­re Bewe­gung lan­ciert. Wir wollen ihn ana­ly­sie­ren und kri­ti­sie­ren und laden seine Autoren damit zu einer Debat­te ein.

Wört­lich steht am Ende der Abhand­lung die eine, unse­rer Ansicht nach ver­fehl­te, Kritik am NW beinhal­tet:

Dieser Text ent­stand als Reak­ti­on der aktu­ell auf­kom­men­den Begeis­te­rung über die iden­ti­tä­re Idee und ihrer sogleich statt­fin­den­den Ver­wäs­se­rung. Die iden­ti­tä­re Idee kann nicht demo­kra­tisch sein und auch nicht anti­is­la­misch. Sie ist auch nicht patrio­tisch oder kon­ser­va­tiv, son­dern bele­bend natio­na­lis­tisch. Sie for­dert und för­dert jeden Ein­zel­nen, setzt aber nicht auf demo­kra­ti­sche Mehr­heits­theo­rien. Sie ver­leug­net auch nicht Her­kunft, Blut und Rasse. Sie ist ganz klar antiglo­bal, anti­ka­pi­ta­lis­tisch, euro­pa­weit soli­da­risch — denn ja, die Welt hört nicht an Deutsch­lands Gren­zen auf — und sicher nicht pro-israe­lisch. Noch ist sie nicht klar defi­niert, aber diese Defi­ni­ti­on eini­gen Dut­zend Face­book-Seiten zu über­las­sen, ist sicher der fal­sche Weg.


Hier wird eine „Ver­wäs­se­rung“ beklagt und wir klagen mit. Die Schaf­fung einer klaren Posi­tio­nie­rung ist abso­lut not­wen­dig.  Als Ver­wäs­se­rung wird aber hier offen­sicht­lich ver­stan­den, dass die Iden­ti­tä­re Bewe­gung nicht auf den Spre­e­lich­ter Kurs „Die Demo­kra­ten brin­gen uns den Volks­tod“ ein­lenkt und sich vom NS/NW distan­ziert. Wir kri­ti­sie­ren, wie gesagt bloße Distan­zie­run­gen ebenso, doch eine klare Posi­tio­nie­rung, nach der iden­ti­tä­ren Idee wird keinen ande­ren Kurs erge­ben und nicht ins Fahr­was­ser des NS/NW führen.

Bei Ana­ly­se des Textes wird schnell klar aus wel­cher Frak­ti­on die Autoren stam­men. Sie kommen, unse­rer Ver­mu­tung nach, aus der Grau­zo­ne des NW, der sich nicht offen zum NS bekennt, einen neuen gra­phi­schen Stil adap­tiert, eine Moder­ni­sie­rung will, aber weiter die NS-Begriff­lich­keit auf­greift ohne sich klar und begrün­det jen­seits von ihm zu posi­tio­nie­ren. Mit der pries­ter­haf­ten Beschwö­rung der For­meln „Natio­nal und Sozial“ wird ein Sze­ne­kult gepflegt (den wir hier kri­ti­siert haben) und der unse­rer Ver­mu­tung nach, weni­ger von einem echten Ver­ständ­nis, als dem Stre­ben „alte Kame­ra­den“ nicht zu ver­är­gern und die eigene Rechts­rock CD-Samm­lung nicht aus­mis­ten zu müssen getra­gen wird. Man ist dem NW, seinen Paro­len, seinem Ter­min­ka­len­der und seiner Sym­bo­lik treu und will aber einen neuen Stil adap­tie­ren. Damit wird der Ein­druck, dass es sich hier­bei um bloße Tar­nung han­delt nicht nur pro­vo­ziert, er ist auch sehr wahr­schein­lich. Das desas­trö­se Schei­tern des NW wird zwar klar erkannt und man spart nicht an Kritik. Diese bewegt sich aber nur auf einer tak­tisch, bes­ten­falls stra­te­gi­schen Eben und geht, mit schlaf­wand­le­ri­scher Sicher­heit, an theo­re­ti­schen Kern­fra­gen vorbei. Man schreibt:

Nur haben Jahr­zehn­te der Demons­tra­tio­nen, der ver­teil­ten Flug­blät­ter, gekleb­ten Auf­kle­ber und Urnen­gän­ge den deut­schen Natio­na­lis­mus nicht zu etwas greif­ba­ren gemacht. Im Gegen­teil: Die eige­nen Kräfte haben ihn eher über­flüs­sig werden lassen. Und wieso? Weil man den zwei­ten Schritt machen wollte, bevor man über­haupt los­ge­gan­gen war. Man dachte immer nur an Aktio­nen, an kurz­wei­li­ge Erfol­ge und nur selten an die Struk­tur, die dahin­ter stehen sollte — an die eigene Identität.“

Uns ist nicht ganz klar was mit „Struk­tur“ gemeint ist. Auch der Begriff  Iden­ti­tät, die uAn nur im ent­fern­ten (oder völlig aus­ge­wei­te­tem) Sinne mit Struk­tur zu tun hat, klärt diesen Absatz nicht. Wollen wir ihn, wohl­wol­lend, in unse­ren Sinne als theo­re­ti­sche Kritik ver­ste­hen könn­ten wir ihn unter­schrei­ben. Anstatt an das eigene Dasein, die eigene jahr­tau­sen­de alte Iden­ti­tät zu denken und ihr ent­spre­chend, zeit­ge­bun­den zu han­deln verlor man sich in ideo­lo­gi­schen Akti­vis­mus für ein gefal­le­nes System und jam­mer­te über geschla­ge­ne Schlach­ten.

Doch es geht weiter im Text: 

Aber wie soll eine ver­lo­re­ne Genera­ti­on nach sech­zig Jahren der Bedeu­tungs­lo­sig­keit sich eine eigene Iden­ti­tät defi­nie­ren? Die poli­ti­sche Idee reicht vom Ein-Mann-ein-Staat-Prin­zip bis zur Basisdemokratie.“

Hier wird nach unse­rer Ansicht der Begriff der eth­no­kul­tu­rel­len Iden­ti­tät mit der Frage nach der pas­sen­den Staats­form für ihre Ver­wal­tung ver­wech­selt. Die Defi­ni­ti­on der eige­nen Iden­ti­tät, nach De Benoist ein „intrinsi­sches Pro­blem“, ist unse­rer Ansicht nach vor allem eine anthro­pol­gi­sche, eth­no­kul­tu­rel­le Frage, keine primär staats­recht­li­che. Wir sehen uns daher mehr als Deut­sche und Euro­pä­er, denn als „Anti­de­mo­kra­ten“.

Nach einem Schlen­ker gegen die Demo­kra­tie, gibt der Text zu, dass der „his­to­ri­sche Natio­nal­so­za­lis­mus“ und die „Ideen­bi­blio­thek des NW“ heute zum Schei­tern ver­dammt sind.
Eigent­lich die per­fek­te Auf­la­ge für eine welt­an­schau­li­che Kritik, am his­to­ri­schen NS, und seinem Wie­der­gän­ger in Form der NW-„Ideenbibliothek“, möchte man hoffen und meinen. Doch es kommt anders:

Das­sel­be sah man in Ita­li­en. Dort ver­lies man die alten und ver­fal­le­nen Struk­tu­ren, nahm das ver­schütt gegan­ge­ne Bekennt­nis zu Heimat, Volk und Frei­heit mit und baute sich etwas neues auf — und sieht heute den Erfolg.”
Wieder diese „Struk­tu­ren“… Was ist damit gemeint? Der Autor des Textes, der Ver­wäs­se­rung und Unklar­heit beklagt, schafft hier im über­nächs­ten Absatz selbst Klar­heit dar­über, was man von Ita­li­en lernen sollte:

„Der par­la­men­ta­ri­sche Kampf ist aus­sichts­los. Dort haben die Demo­kra­ten die Macht und dort werden sie sie auch nie her­ge­ben. Der Kampf um die Straße mit freien Kame­rad­schaf­ten oder auto­no­men Grup­pen ist es auch. Die Struk­tu­ren sind für den Staat am Ende doch zu ein­fach zu durch­schau­en und zu durch­leuch­ten, (…) Wieder glimmt Hoff­nung auf. Wenn man die par­la­men­ta­ri­sche Arbeit als sinn­los erach­tet (was wir nicht tun) und revo­lu­tio­nä­ren Kampf als untun­lich, so bleibt doch nur die meta­po­li­ti­sche Frage, die zu einer theo­re­ti­schen Besin­nung ruft. Doch der Hoff­nungs­fun­ke lebt nicht lange:

Genau hier kommt ein neuer Gedan­ke ins Spiel: Weg vom Klein­grup­pen­ge­dan­ken hin zur Orga­ni­sa­ti­on. »Aber die wird doch sofort ver­bo­ten!« sagt ihr jetzt. Rich­tig, wenn wir so han­deln wie bisher, dann wird sie das. Wenn wir unse­ren poli­ti­schen Habi­tus an der eige­nen Radi­ka­li­tät messen und dem­entspre­chend han­deln, wird dieser Idee keine lange Zukunft beschie­den sein. Rich­ten wir aber unser han­deln nicht nach dem Schein, son­dern nach der Wir­kung aus, könnte sich etwas ändern.
Kon­kret: Machen wir uns greif­bar, offen und gebraucht. Machen wir uns zur Not­wen­dig­keit und damit die Idee des deut­schen Natio­na­lis­mus, des deut­schen Sozia­lis­mus — des Bewusst­seins unse­rer eige­nen Iden­ti­tät. Kon­zen­trie­ren wir uns nicht auf das dage­gen, son­dern auf das dafür. Anstatt einer anti­ka­pi­ta­lis­ti­schen Demo helfen wir lieber denen, die schon heute mate­ri­ell unter dem Kapi­ta­lis­mus leiden, was fiele von uns noch nicht tun. „

Damit bricht die gesam­te Kritik am NWNS, und ihren Ideen in ein jäm­mer­li­ches Nichts, eine klas­si­sche Durch­hal­te­pa­ro­le, zusam­men. Die Fehler liegen nicht in ver­staub­ten Ideen, son­dern bloß in der man­geln­der Orga­ni­sa­ti­on, des natio­na­len Sozia­lis­mus, sowie seiner schlech­ten Reprä­sen­ta­ti­on durch Nega­tiv­bot­schaf­ten.  Die fal­schen Struk­tu­ren (die oben mit Iden­ti­tät gleich­ge­setzt werde) an denen alles krankt sind offen­bar die stra­te­gi­sche Orga­ni­sa­ti­on des natio­na­len Lagers, da seine NW-Ideen nicht über­den­ken soll.

Die Wider­sprü­che und Nai­vi­tä­ten in diesem Absatz sind haar­sträu­bend. An der Welt­an­schau­ung und NS Bezug sei offen­bar nichts zu ändern (Stich­wort: Natio­na­ler Sozia­lis­mus), die Repres­si­on gegen eine bun­des­wei­te Orga­ni­sa­ti­on könne man mit „Volks­hil­fe“ statt Demos umge­hen. Damit wolle man sich die Sym­pa­thie der Bevöl­ke­rung der media­len Befeue­rung zum Trotz erobern. Zu wel­chem Ziel? Da par­la­men­ta­ri­sche Arbeit mit den „Demo­kra­ten“ in einer pathe­ti­schen Pose ver­wor­fen wird, bleibt wohl nur wieder ein revo­lu­tio­nä­res „Wende“-Phantasma. Hier spielt der klas­si­sche NW-Mythos, dass die Repres­si­on des Staats vom Volks­wil­len nicht getra­gen sei wieder auf. Das Gegen­teil ist der Fall. Wir haben es einmal gesagt und wir sagen es tau­send­mal: Auch ohne der Repres­si­on würde eine Partei aus der NW/NS Strö­mung ewig unbe­deu­tend, und eine ent­spre­chen­de außer­par­la­men­ta­ri­sche Bewe­gung ewig mar­gi­nal bleiben. 

Man iden­ti­fi­ziert sich, aus reli­giö­ser Über­zeu­gung und schwüls­tig-emo­tio­na­ler Iden­ti­fi­ka­ti­on mit bestimm­ten Begrif­fen mit dem Wert, der der heu­ti­gen Ideo­lo­gie als das „Abso­lut Böse“ her­hält. Wer hier siegen will muss sowohl die pein­li­che, neu­ro­ti­sche „Anti-Hitler“ Ideo­lo­gie als auch ihre ebenso neu­ro­ti­sche „pro-Hitler“ Spie­ge­lung hinter sich lassen. Wer sich aber als natio­na­ler Sozia­list bezeich­net, stellt sich auto­ma­tisch in die Tra­di­ti­on eines Sys­tems und einer Ideo­lo­gie, deren Ziele nicht iden­ti­tä­re waren, und deren Anlie­gen nicht die der heu­ti­gen, Genera­ti­on ohne Schick­sal sind. War­um­tut man das?

A) Weil man welt­an­schau­lich noch in dieser Ideo­lo­gie fest­hängt auch wenn man aus Prag­ma­tis­mus ihre „his­to­ri­sche“ Sym­bo­lik abge­legt hat und sich einen neuen Stil über­streift. B) Weil man, trotz iden­ti­tä­rer Grund­über­zeu­gun­gen, sich noch nie ernst­haft mit der eige­nen Welt­an­schau­ung beschäf­tigt hat und in einer revi­sio­nis­ti­schen Schi­zo­phre­nie aus­blen­det, dass der NS eben keine Viel­falt und Gleich­wer­tig­keit der Völker, kein Jen­seits von Gut und Böse, kein bloßes Zurück-zur Natur gelebt hat, son­dern eben chau­vi­nis­ti­schen Ras­sis­mus, exter­mi­na­to­ri­schen Anti­se­mi­tis­mus, mate­ria­lis­ti­sche Über­men­schen-Ideen, Eutha­na­sie, natio­na­lis­ti­schen Slaven­hass uvm beinhal­te­te.
Wenn man aber all das ablehnt, sich davon lösen, aber trotz­dem noch an der NS-Begriff­lich­keit fest­hal­ten und dieses System im Rahmen eines „Mad-Max Sze­na­ri­os“ reha­bi­li­tie­ren will, kann einem nur mehr patho­lo­gi­sche Fixie­rung und Wahn­sinn attes­tiert werden. Ein Wahn der an jene reli­giö­se Fana­ti­ker erin­nert, die ihre hei­li­gen Bücher und Pro­phe­ten gegen jede besser Erkennt­nis hoch­hal­ten. Das schlimms­te aber ist eine fal­sche Rück­sicht mit orh­todo­xen „Kame­ra­den“, deren Gunst man nicht ver­lie­ren will. Hier zitie­ren wir Aris­to­te­les:

“Ich liebe Platon, aber noch mehr die Wahrheit!“

Wer diese aus­ge­blen­de­ten Seiten des NS aller­dings hoch­hal­ten und die „Lehre von jeder Ver­wäs­se­rung rein“ halten will, wird einer iden­ti­tä­ren Bewe­gung sowie­so nichts abge­win­nen können und weiter in seiner Schein­welt aus chi­lias­ti­schen Hoff­nun­gen und gigan­ti­schem Hass leben müssen. Wer aus reli­giö­ser Fixie­rung an Begrif­fen und Sym­bo­len fest­hal­ten muss, obwohl er inner­lich eigent­lich gar nicht mit ihrer Bedeu­tung über­ein­stimmt, sollte sich ebenso besser aus der Poli­tik fern­hal­ten. Er ist in dieser patho­lo­gi­schen Fixie­rung im Grunde den Wäch­tern der PC und  en Hohe­pries­tern der Politk der Schuld gar nicht so unähnlich.

Der Arti­kel schließt mit fol­gen­den Worten, die den trau­ri­gen Gesamt­ein­druck besiegeln:„Das gelang in Ita­li­en, dort nennen sie sich mit stolz­ge­schwol­le­ner Brust wieder Faschis­ten, ein Wort, bei dem selbst hier­zu­lan­de Natio­na­lis­ten zusam­men­zu­cken. Doch sie konn­ten ihre moder­ne Idee erklä­ren, sie prak­tisch ver­mit­teln. Sicher, ihr Staat ist weni­ger repres­siv als der Deut­sche, aber anstatt uns zu wün­schen hun­dert Jahre eher gebo­ren zu sein, soll­ten wir uns lieber freuen, in dieser Zeit zu stehen: vor uns liegt das schein­bar Unmög­li­che, packen wir es an!“ Das was hier als anzu­stre­ben­der Erfolg sug­ge­riert wird ist ganz klar die Reha­bi­li­tie­rung eines ver­fem­ten Sys­tems unter neuen Sym­bo­len. Der kome­ten­haf­te Auf­stieg des ita­lie­ni­schen Pro­jekts, schürt die Hoff­nun­gen auf eine „Wende zum NS“ unter neuen Sym­bo­len. Eine naiver Gedan­ke, den man nur unter tota­ler Unkennt­nis der ita­lie­ni­schen Ver­hält­nis­se fassen kann. Schon damals, nach unse­rer Rom Reise schrie­ben wir über die Casa Pound:

Dass sie sich von his­to­ri­schem Bal­last trennt und einen eige­nen Stil erar­bei­tet hat, ohne sich auch nur irgend­wie ans „System“ anzu­pas­sen. Dass ihr neuer Stil nicht nur ein äuße­rer Kitt ist, son­dern tat­säch­lich eine andere, alles durch­drin­gen­de Geis­tes­hal­tung dar­stellt. Und zu guter letzt, dass sie ein Gefühl der Lebens­freu­de und der posi­ti­ven Iden­ti­tät ver­wirk­licht, das sich nicht aus Hass und Abnei­gung speist, das statt von Gewalt und Alko­ho­lis­mus, von Erleb­nis und Soli­da­ri­tät lebt. Es ist eine Mischung aus roman­ti­schen Visio­nen und Paro­len, ver­bun­den mit eis­kal­tem, kon­kre­tem, prag­ma­ti­schem Denken, eine Ver­qui­ckung aus einer unver­krampf­ten Offen­heit und neuer Sym­bo­le, mit klaren welt­an­schau­li­chen Grundprinzipien.“

Der neue Faschis­mus auf den sich die Ita­lie­ner beru­fen hat mit dem (his­to­risch oder moder­nen) NS wenig zu tun und die natio­na­le Sozia­lis­ten würden seine welt­an­schau­li­chen Grund­prin­zi­pi­en mit Sicher­heit ableh­nen, vor­aus­ge­setzt sie würden sie kennen. Es ist eine spe­zi­fisch ita­lie­ni­sche Ange­le­gen­heit, deren Mög­lich­keit sich aus den Umstän­den der ita­lie­ni­schen Gesell­schaft und aus dem Wesen des his­to­ri­schen Faschis­mus ergibt ( zudem es in Deutsch­land kei­ner­lei Bezug gibt) Beide Aspek­te sind in Deutsch­land völlig ver­schie­den und das Zusam­men­zu­cken ob des Faschis­mus­be­griffs ergibt sich aus seiner aka­de­mi­schen Aus­wei­tung im mar­xis­ti­schen Anti­fa­schis­mus (der in Deutsch­land viru­lent ist) aber nicht seiner spe­zi­fisch ita­lie­ni­schen Bedeu­tung. All das führt zu weit und geht an der eigent­li­chen Sache vorbei. Den Erfolg der Casa Pound als Ana­lo­gie für eine Hoff­nung auf ein NS-Revi­val umzu­deu­ten, ist ein eigent­lich nur mehr trau­ri­ger Unsinn. Der Gedan­ke und die Sym­bo­lik des „Faschis­mus des neuen Jahr­tau­sends“ der Casa Pound auch nach Deutsch­land zu tragen ist so absurd (und von ihnen nicht einmal gewollt), dass zumin­dest diese Idee Gott­sei­dank bis jetzt noch nicht aufkam. Was man von den Ita­lie­nern lernen kann ist ihr Ein­satz, ihre Dyna­mik, ihre Stil­si­cher­heit, und ihre kon­se­quen­te Wider­le­gung jeden Kli­schees. Wenn jemand meint dem NW als sozia­le Bewe­gung eine „neue Struk­tur“ geben zu wollen soll er das gerne tun. Der Begriff iden­ti­tär hat aber damit nichts zu tun und weist in seiner eta­tis­mus­kri­ti­schen Dimen­si­on auch ein­deu­ti­ge Bruch­li­ni­en mit dem Faschis­mus auf.

Zu Guter letzt wollen wir auch den „Anti­de­mo­kra­ti­schen“ Affekt abar­bei­ten, der im NW, seit eini­ger Zeit in Mode gera­ten ist. Hier sieht man wieder einmal dass es dieser Strö­mung an jeder erst­haf­ten Theo­rie man­gelt, dass ihr Kopf noch Jahrz­en­te zurück, im dog­ma­ti­schen Firn hängt, währen die Beine im akti­vis­ti­schen Tango wild vor dem Auge der Poli­zei her­um­tan­zen.
Die Theo­rie aus der Stra­te­gie und Pro­pa­gan­da ent­sprin­gen, ist immer auch eine Ortung des ideo­lo­gi­schen Haupt­fein­des, auf den die aktu­el­len Paro­len zu münzen sind. Im NW wird Prop­gan­da mit Theo­rie ver­wech­selt, Stra­te­gie mit Taktik und eine ideen­ge­schicht­li­che Plan­lo­sig­keit mit ideo­lo­gi­schem Dog­ma­tis­mus kom­pen­siert.
Gerade in der Demo­kra­tie, den akuten Haupt­feind, gerade im Demo­kra­ten die Per­so­na­li­sie­rung der Feinde Deutsch­land und Euro­pas zu sehen ist schon ein star­kes Stück.
Demo­kra­tie ist so alt wie die euro­päi­sche Kultur und in jeder ihre Epoche gab es eine andere Aus­prä­gung sowie eine ent­spre­chen­de Demo­kra­tie­kri­tik. Den­noch waren demo­kra­ti­sche Ele­men­te im Wech­sel­spiel der Regie­run­gen und Staats­for­men immer Teil der euro­päi­schen Tra­di­ti­on, wie Alain de Benoist in seinem  Buch: Démo­cra­tie : le pro­blè­me, (hier auf eng­lisch erhält­lich) zeigt. Carl Schmitt erkennt als Fun­da­ment der Demo­krta­tie das homo­ge­ne Staats­volk, was auch Böcken­för­de wusste. Die Demo­kra­tie, heute von der herr­schen­den Ideo­lo­gie des Libe­ra­lis­mus geschluckt, ist selbst keiner ihrer intrinsi­scher Bestand­tei­le und erzeugt, in poli­tisch unkor­rek­ten Volks­ent­schei­den oft herbe Rei­bun­gen. Im Ange­sicht der uni­ver­sa­len Herr­schaft einer ega­li­ta­ris­ti­schen, inter­na­tio­na­lis­ti­schen, fort­schritt­li­chen, indi­vi­dua­lis­ti­schen Ideo­lo­gie ist die For­de­rung nach einer echten Demo­kra­tie, ein revo­lu­ti­nä­rer Akt! Wir werden in einem wei­te­ren Arti­kel länger auf diese Frage ein­ge­hen und zitie­ren vor­erst Alain de Benoist aus der eng­li­schen Aus­ga­be seines Buches:
The ‘people’s state,’ which is the genui­ne demo­cra­tic state, should the­re­fo­re not be con­fu­sed with the libe­ral state.

Demo­cra­cy is first and fore­mo­st a ‘-cracy,’ i.e. a form of power; as such, it implies aut­ho­ri­ty. Libe­ra­lism is a doc­tri­ne con­cer­ned with the limi­ta­ti­on of power and based on sus­pi­ci­on of aut­ho­ri­ty. Demo­cra­cy is a form of government and poli­ti­cal action; libe­ra­lism, an ideo­lo­gy for the restric­tion of all government, which deva­lues poli­tics in such a way as to make it depen­dent upon eco­no­mics. Demo­cra­cy is based on popu­lar sov­er­eig­n­ty; libe­ra­lism, on the rights of the indi­vi­du­al. (45)

The pro­blem of demo­cra­cy, Alain de Benoist

Der IB zum Geleit

Wir wollen diesen, gewohnt langen, Arti­kel mit eini­gen prat­ki­schen  Rat­schlä­gen an eine kom­men­de Iden­tiä­re Bewe­gung schlie­ßen. Das wich­tigs­te in dieser Phase der Kon­so­li­die­rung ist eine inhalt­li­che Posi­tio­nie­rung und Pro­fi­lie­rung, die, wenn sie sich wie wir hoffen, an die Fran­zo­sen anlehnt, nur in die Rich­tung eines anti-glo­ba­lis­ti­schen, eth­nop­lu­ra­lis­ti­schen Denkes gehen kann, dass die Ver­schie­den­hei­ten, die Natur, den Staat, und den Men­schen in seinen kom­ple­men­tä­ren Iden­ti­tä­ten bejaht. Dieses Denken ist von der neuen Rech­ten und der kon­ser­va­ti­ven Revo­lu­ti­on auf die sie sich beruft vor­ge­zeich­net. Findet diese Posi­tio­nie­rung nicht statt und greift ein rein prag­ma­ti­scher Distan­zie­rungs­wahn um sich, endet die Iden­ti­tä­re Bewe­gung  teils als Jugend­or­ga­ni­sa­ti­on einer Rechts­par­tei teils als Rück­fall in den NS. Sie ver­liert damit ihr Wesen, ver­fehlt ihren meta­po­li­ti­schen Auf­trag und kann an der kom­men­den und erstre­bens­wer­ten Grün­dung einer echten, patrio­teschen Mas­sen­par­tei nicht mehr eigen­stän­dig mit­ar­bei­ten. Nur eine klare inhalt­li­che Posi­tio­nie­rung schafft den festen Stand der die freie und sou­ve­rä­nen Bünd­nis­se mit ande­ren Grup­pen der rech­ten Zusam­men­hän­ge ermög­licht. Noch einmal wollen wir Lenin zitieren:

Nur wer zu sich selbst kein Ver­trau­en hat, kann sich von vor­über­ge­hen­den Bünd­nis­sen, und sei es auch mit unzu­ver­läs­si­gen Leuten, fürch­ten, und keine ein­zi­ge poli­ti­sche Partei könnte ohne solche Bünd­nis­se existieren.

Oa S. 22

Und genau diese Bünd­nis­se, diesen Block müssen die Iden­ti­tä­ren über alle Lager hinweg mit ihrer aufs Wesent­li­che geschärf­ten Bot­schaft schaf­fen: Dem Erhalt unse­rer Kultur und eth­ni­schen Sub­stanz. Alle die diesen Willen teilen müssen von ihr an Bord geholt oder in ein gemein­sa­mes Akti­ons­bünd­nis gegen Isla­mi­sie­rung und Abschaf­fung Deutsch­lands und Euro­pas ein­ge­la­den werde. Gemein­sam mit den, über­all in Europa auf­sprie­ßen­den Bewe­gun­gen, und den Vor­rei­tern in Frank­reich würde die Schaf­fung einer epo­cha­len Bewe­gung  in Reich­wei­te gera­ten. Einer Bewe­gung die sich in die Tra­di­ti­on von 732, 1529,  1571, und 1683 und die der Spar­ta­ner stellt. Mit einer star­ken Basis im deutsch­spra­chi­gen Raum könnte diese Vision, zur Wirk­lich­keit und eine neues Kapi­tel in der euro­päi­schen Geschich­te auf­ge­schla­gen, ein Ende des west­lich-atlan­ti­schen Inter­regn­ums erreicht werden!
Dazu ist  aber in Deutsch­land, in Öster­reich und in der Schweiz noch viel zu tun.

Die orga­ni­sa­to­ri­sche Ver­fas­sung, die dem regio­na­len Aspekt der iden­ti­tä­ren Idee und der Not­wen­dig­keit gewis­ser zen­tra­ler Ent­schei­dun­gen, (getreu dem Sub­si­dia­ri­täts­prin­zip), gerecht werden muss, kann die welt­an­schau­li­che Posi­tio­nie­rung nicht erset­zen son­dern wird sie ergän­zen und beglei­ten. Beides gemein­sam ergibt die Kon­so­li­die­rung und Hand­lungs­fä­hig­keit der Bewe­gung, indem sie ein Ziel, ein Profil, einen Haupt­feind, Paro­len, Sym­bo­le und eine orga­ni­sa­to­ri­sche Struk­tur gibt. In dieser Auf­bruchs­pha­se ist jeder auf­ge­ru­fen, im Schwung der vira­len Ver­brei­tung in seinem unmit­tel­ba­ren Umfeld Gleich­ge­sinn­te zu sam­meln um pro­vi­so­ri­schen iden­ti­tä­re Grup­pen zu grün­den. Eine Tren­nung von Spreu Weizen kann und wird, wohl erst in einer spä­te­ren Sich­tung und Glie­de­rung statt­fin­den. Bis dahin und bis zur Kon­so­li­die­rung sind authen­ti­sche Aus­le­gun­gen iden­ti­tä­rer Posi­tio­nen nicht mög­lich. Sobald es es diese Struk­tur gibt, werden wir vom Funken uns, so man uns da will, in ihr und mit ihr enga­gie­ren, ohne jedoch unse­ren kri­ti­schen Geist und unsere tiefen Fragen aufzugeben.

Nach der Schaf­fung einer inhalt­li­chen Posi­tio­nie­rung, und im Zuge einer Orga­ni­sa­ti­on und  einem Bünd­nis mit den Strö­mun­gen der rech­ten Zusam­men­hän­ge, muss eine demo­kra­ti­sche Pro­test­kul­tur auf­ge­baut werden, die in ihrer mit­rei­ßen­den Offen­heit, in ihren Ritua­len und Ikonen, nichts mit dem gest­ri­gen NW zu tun hat. Jeder kann hier selbst als Weg­be­rei­ter und Schöp­fer auf­tre­ten und sein künst­le­ri­sches Poten­ti­al zur geschicht­li­chen Macht werden lassen. Gibt es etwas Reiz­vol­le­res und Groß­ar­ti­ges? Hier sich diese unsere ver­lo­re­ne Genera­ti­on ein eige­nes Schick­sal schaf­fen und aus der langen, großen, nächt­li­chen Müdig­keit in den neuen Morgen treten!

Wir befin­den uns der­zeit in der ersten Phase einer inhalt­lich-welt­an­schau­li­chen Posi­tio­nie­rung und schwär­me­ri­scher Grup­pen­bil­dun­gen. Hier wollen wir vor allem an ers­te­rem teil­neh­men und unsere Ansich­ten zur Iden­ti­tä­ren Idee einem brei­te­ren Publi­kum zugäng­lich machen. Wir geben nicht vor in ihrem Namen zu spre­chen, doch wir haben ihre Vor­ah­nung und in ihrer Nacht mit­ge­lit­ten und werden auch ihren Morgen mit­ge­stal­ten. Sie ist für uns eine Schick­sals- und Daseins­fra­ge, kein leicht­fer­ti­ge Tagesent­schei­dung und keine tem­po­rä­re Hülle zu der man greift wie zu einem neuen Hemd.

Die iden­ti­tä­re Debat­te, die wir vor­be­rei­tet und erwar­tet haben bricht jetzt auf und ist durch nichts und nie­man­den mehr zu ver­hin­dern. Sie wird ihre Kreise bald außer­halb der rech­ten Zusam­men­hän­ge ziehen und hat das Zeug dazu, in die die herr­schen­den Dis­kur­se her­ein­bre­chen wie ein rei­ni­gen­dens Som­mer­ge­wit­ter. Wenn sie zu ihrem eige­nen Stand­punkt und Profil finden kann, dann ist sie das Beben und der Schall, der der Erup­ti­on der nou­vel­le ecole gefolgt  und jetzt end­lich in der akti­ven Poli­tik ankommt Und wir alle können dabei sein, können ein Teil davon werden.

Als ersten Bei­trag zur welt­an­schau­li­chen Bil­dung und inhalt­li­chen Posi­tio­nie­rung ver­öf­fent­li­chen wir hier­mit eine kleine Les­eli­te für alle die sich mit der iden­ti­tä­ren Idee näher befas­sen wollen. All jenen die in ihrem Namen füh­rend aktiv werden wollen seien fol­gen­de Bücher drin­gend ans Herz gelegt. Sie ent­hal­ten keine Legal­de­fi­ni­tio­nen, noch würden wir all ihre Aus­sa­gen und Ideen als Essenz der iden­ti­tä­ren Idee beschrei­ben- doch in ihrere Schnitt­men­ge bieten sie eine aus­bau­fä­hi­ge theo­re­ti­sche Basis für eine iden­ti­tä­re Praxis (die Rei­hung ist bedeutungslos) :

Guil­laume Faye- Wofür wir kämpfen

Guil­laume Faye – Archäofuturismus

Guil­laume Faye – Koner­genz der Katastrophen

Guil­laume Faye —  La nou­vel­le ques­ti­on juive

Alain de Benoist- Auf­stand der Kulturen

Alain de Benoist- Kritik der Men­schen­recht

Alain de Benoist – Totalitarismus

Alain de Benoist- The Pro­blem of democracy

Alain de Benoist- The Pro­blem of demo­cra­cy

Pierre Krebs (Hrsg) – Das unver­gäng­li­che Erbe

Ernst Jünger – Der Waldgang

Carl Schmitt- Der Begriff des Politischen

Carl Schmitt- Die geis­tes­ge­schicht­li­che Lage des heu­ti­gen Parlamentarismus

Armin Mohler- Vergangenheitsbewältigung

Fried­rich Nietz­sche – Zur Genea­lo­gie der Moral

Ernst Nolte —  Der Faschis­mus in seiner Epoche

Her­bert Gruhl – Ein Planet wird geplündert

Karl­heinz Weiß­mann- Der Natio­na­le Sozia­lis­mus

Karl­heinz Weiß­mann- Rück­ruf in die Geschichte

Karl­heinz Weißmann/Erik Leh­nert – Staats­po­li­ti­sches Wör­ter­buch Band 1 und 2
Alle Kapla­ken­bä­de (ins­be­son­de­re Pro­vo­ka­ti­on von Götz Kubit­schek und Die Ver­tei­di­gung des Eige­nen von Martin Lichtmesz)

Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus und die Poli­tik der Schuld – Paul Gottfried

Frank Lisson – Die Ver­ach­tung des Eigenen